Rückmeldung

Damit sie sich ein Bild von unserer Arbeit machen können, haben wir auf dieser Seite Rückmeldungen von Klienten aufgenommen, die bei uns eine Therapie abgeschlossen haben. Paare und Einzelpersonen berichten über den Anlass des Kommens und wie ihnen geholfen wurde.

Thomas (47), Kerstin (40), 11 Jahre verheiratet, 2 Kinder

Anlass des Kommens Thomas:

Keine sexuellen Aktivitäten zwischen mir und meiner Frau seit ca. 10 Jahren, wenig Intimität (Berührungen, Küssen etc.)

Anlass des Kommens Kerstin:

Fehlende Nähe und Sexualität, Zweifel an den Gefühlen meines Mannes mir gegenüber, daraus resultierende Zweifel an der Sinnhaftigkeit unserer Ehe.

Gemeinsame Rückmeldung von Thomas und Kerstin nach Abschluss der Therapie:

„Wir hatten große Sexualprobleme aufgrund einer sehr unterschiedlichen Libido (Kerstin hat ein wesentlich größeres Verlangen als Thomas) mit dementsprechender Zurückweisung, Unzufriedenheit, gegenseitigen Vorwürfen und der Vermeidung jeglicher Intimität über 10 Jahre.

Wir entschieden uns für eine Therapie als letzte Chance vor der Scheidung.

Bereits nach wenigen Sitzungen veränderte sich sukzessive und nachhaltig unsere Beziehungsdynamik: Wir nehmen uns Zeit füreinander. Wir führen intensivere Gespräche, auch über „unangenehme“ Themen wie Gefühle, Wünsche oder Erwartungen. Wir bringen für unser Gegenüber mehr Verständnis auf und können häufig akzeptieren unterschiedlicher Meinung zu sein. Wir sind generell rücksichtsvoller und wertschätzender im Umgang miteinander geworden.

Relativ rasch nach Beginn der Therapie haben wir unser gemeinsames Sexualleben zurückgewonnen und schlafen seitdem wieder regelmäßig miteinander. Auch wenn sich unsere Libido weiterhin unterscheidet, haben wir Wege gefunden, damit umzugehen. Unsere Verbindung ist viel intimer geworden.“

Therapiedauer: 13 Stunden

Isabel (47), Jürgen (50), 29 Jahre verheiratet, drei Kinder (12, 16, 19)

Anlass des Kommens Isabel:

Unsere Beziehung wird getrübt durch ein unterschiedliches Bedürfnis an Sexualität. Ich weiß, dass meinem Mann Sexualität viel wichtiger ist als mir. Es gab immer wieder unterschwellig auch der Vorwurf, dass es nicht normal ist, dass ich andere Bedürfnisse über das sexuelle Bedürfnis stelle. Ich fühle mich dadurch sehr unter Druck gesetzt. Wir hätten laut ihm keine partnerschaftlichen Schwierigkeiten, wenn ich da anders wäre. Und das sehe ich tatsächlich nicht so.
Sexualität verbinde ich oft damit, dass ich nun etwas leisten müsse. Ich empfinde es als anstrengend.
Auch kann ich mich da oft so auf die Schnelle nicht darauf einlassen. Ich erwische mich immer wieder bei dem Gedanken, dass wenn wir jetzt Sex haben, ich dann wieder Pause habe.

Anlass des Kommens Jürgen:

Meine Frau und ich können, schon seit dem wir uns kennen, kaum über unsere Sexualität reden. Wir haben aus meiner Sicht/Bedürfnis wenig Sex und ich bin öfters frustriert. Ich habe das Gefühl wir leben uns immer weiter auseinander, je länger der Abstand zwischen unseren intimen Begegnungen ist und es wird immer schwieriger wieder zusammen zu kommen.

Rückmeldung von Isabel und Jürgen nach der Therapie:

Der Umgang miteinander ist ganz anders. Liebevoller und aufmerksamer. Ich freue mich wieder auf meinen Mann und kann das Zusammenleben genießen. Der Blick in getrennte Richtungen wurde zu einem Blick in eine gemeinsame Zukunft.

Man fühlt sich auf einmal wieder verstanden und kann dadurch den anderen auch besser verstehen.

Therapiedauer: 15 Stunden